Fragen & wichtige Informationen zu Ihrem Termin

Seit 1993 begleitet meine Praxis Menschen auf ihrem Weg zu mehr Gesundheit und Lebensqualität. Was als reine Shiatsu-Praxis begann, hat sich kontinuierlich weiterentwickelt: Heute liegt der Schwerpunkt auf ganzheitlicher Schmerztherapie, ergänzt durch Verfahren der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), Osteopathie, Kräuterheilkunde und Ernährungsmedizin.


Kosten und Informationen - Vitalstoffdiagnostik | Heilpraktikerin Charlotte Sachter - Hamburg

Foto: mit freundlicher Genehmigung von Ulrike Haffke, Zernikow bei Rheinsberg

Terminvereinbarung

Für jeden Behandlungstermin reserviere ich verbindlich 1,25 bis 1,5 Stunden ausschließlich für Sie. Bei einem Ersttermin planen wir in der Regel bis zu 2 Stunden ein, um Ihre gesundheitliche Situation ausführlich zu besprechen. Auch bei Akutterminen wird ausreichend Zeit (mind. 75 Minuten) für Diagnostik, Behandlung und Beratung eingeplant.

 


Absagen & Ausfallregelung

Bitte sagen Sie Termine mindestens 48 Stunden vorher ab, damit der Termin neu vergeben werden kann – insbesondere an Patient:innen mit akuten Schmerzen.

 

Bei Absagen ab 24 Stunden vor dem Termin oder Nichterscheinen wird eine Ausfallgebühr von 100 % des vereinbarten Honorars berechnet. Mit der Buchung eines Termins erkennen Sie diese Regelung an.


Kosten & Kostenerstattung

Die Abrechnung erfolgt gemäß der Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH). Die Kosten für eine Behandlung betragen je nach Aufwand und Therapieform zwischen 110,00 € (Beratung) und 120,00 € (Körpertherapie) pro 60 Minuten (Stand: Mai 2026).

  • Ersttermine: 1,5–2 Stunden (inkl. ausführlicher Anamnese)
  • Folgetermine: 1,00–1,5 Stunden (inkl. Verlaufsgespräch, Vor- & Nachbereitung)

Viele private Krankenversicherungen, Beihilfen oder Heilpraktiker-Zusatzversicherungen übernehmen die Behandlungskosten ganz oder teilweise – abhängig von Ihrem jeweiligen Tarif. Bitte klären Sie eine mögliche Erstattung direkt mit Ihrer Versicherung. Der Behandlungsvertrag besteht ausschließlich zwischen Patienten und Praxis.


Hygiene & Schutzmaßnahmen

Ihre Gesundheit liegt mir am Herzen – auch über die Behandlung hinaus. In meiner Praxis gelten daher weiterhin erhöhte Hygienestandards.

Dazu gehören:

  • Desinfektion von Behandlungsfläche und Kontaktflächen nach jedem Termin
  • Regelmäßiges Lüften der Räume
  • Bereitstellung von Desinfektionsmitteln
  • Auf Wunsch: Behandlungen mit FFP2-Maske
  • Bei Erkältungssymptomen bitte ich um Terminverschiebung

So schaffen wir gemeinsam einen sicheren Raum für Ihre Behandlung.

 



Häufig gestellte Fragen:

Schmerz, was ist das?

Schmerz ist eine Schutzreaktion des Körpers, ein Warnsignal, dass etwas ganz und gar nicht stimmt, zum Beispiel, dass gerade Gewebe zerstört wird. Deshalb ist Schmerz sehr deutlich und sehr unangenehm.

Schmerzrezeptoren heißen in der Fachsprache Nozizeptoren. Sie gehören zum Nervensystem und sitzen an Nervenendigungen in der Haut, in Gelenken, Muskeln und inneren Organen. Sie reagieren auf Hitze, Druck oder Chemikalien. Dabei übertragen sie ihre Informationen mittels elektrischer Impulse an das Gehirn.

Die Kurzformel enthält ihre Dringlichkeit und emotionale Beteiligung: Schmerz tut weh!

Dies betrifft alle Arten von Schmerz. Bei der Schmerzanamnese wird nach der Art des Schmerzes, seiner Intensität und seiner inneren Reaktion, wie er empfunden wird, gefragt.

Immer wiederkehrende Schmerzen

Nach Unfällen oder Operationen kann es sein, dass es einige Jahre dauert, bis der Körper wieder schmerzfrei ist, vor allem, wenn Nervenendigungen zerstört wurden. Manchmal kann es sein, dass diese Schmerzen bei Wetteränderungen oder auch bei Stress wiederkehren. Immer wiederkehrende Schmerzen gehören auch zu bestimmten Krankheitsbildern wie rheumatischen Leiden, Durchblutungsstörungen bei Diabetes oder Tumorerkrankungen.

Chronische Schmerzen

Es kann auch sein, dass Schmerzen sich chronifizieren und permanent da sind. Dann verlieren sie ihre Warnfunktion. Sie sind dann selbst zur Krankheit geworden, ohne dass eine körperliche akute Ursache vorliegen würde.

Emotional-seelischer Schmerz

Inzwischen wurde wissenschaftlich belegt, dass seelische und emotionale Prozesse wie große Trauer, Verluste, gravierende Einschnitte im Leben sich derselben Schmerzrezeptoren bedienen. Diese nicht materiellen Verletzungen werden vom Körper also gleichwertig wahrgenommen, obwohl keine äußere Gefahr droht. In der Fachsprache werden sie „somatoforme Schmerzstörung“ genannt.

Rufen Sie gern an und wir klären, ob und wie ich Ihnen zur Linderung Ihrer Schmerzen helfen kann. Eine erste Besprechung von ca. 15 Minuten ist für Sie kostenfrei.

Kontakt

Schmerzen, wie soll man sie beschreiben?

„Nach der Begriffserklärung der Weltschmerzorganisation (IASP = International Association for the Study of Pain) ist Schmerz ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit einer tatsächlichen oder drohenden Gewebeschädigung verknüpft ist oder mit Begriffen einer solchen Schädigung beschrieben wird.“

Dabei ist Schmerz eine Schutzreaktion des Körpers, ein Helfer auf körperlicher, emotionaler und seelischer Ebene.

IASP = International Association for the Study of Pain

"An unpleasant sensory and emotional experience associated with actual or potential tissue damage, or described in terms of such damage."

Das Sinneserlebnis beschreibt die Art des Schmerzes

Bohrend, stechend, ziehend, diffus, fixiert, wandernd, kribbelnd, taub, etc.

Hier wird auch die Intensität des Schmerzes auf einer Skala von 1–10 bewertet. Das Gefühlserlebnis gibt die emotionale Wahrnehmung des Schmerzes wieder: erschöpfend, ermüdend, quälend, anstrengend, leer, etc.

Allerdings ist solch eine Bewertung subjektiv und stark vom persönlichen Erleben geprägt. Hierzu gebe ich gleich ein Beispiel: Eine Patientin erzählte mir, dass sie mit Blinddarmdurchbruch ihre Sportstunde zu Ende gebracht hatte. Ein drastisches Beispiel von Schmerztoleranz.

Patient und Therapeut gemeinsam

Deshalb ist es eine wesentliche Voraussetzung der Schmerzbehandlung, dass Therapeut/in und Patient/in in einem aufmerksamen Austausch miteinander stehen und sich auch ohne große Worte verständigen können.

Schmerztherapie – was heißt das?

Vom Krankenhaus bis zu alternativ-medizinischen Methoden hat jede Disziplin verschiedene Ansätze der Schmerzbehandlung, die sich sinnvoll ergänzen können oder nach Unfällen sich oft zeitlich aneinanderreihen.

Ein Beispiel

Der Patient ist bei Glatteis ausgerutscht und hat sich einen Oberschenkelbruch und einen Armbruch zugezogen. Er wird in der Notaufnahme zuerst versorgt und für einen OP-Termin vorbereitet. Die Knochen wurden gerichtet, erste Krankengymnastik erfolgte im Krankenhaus. Nun ist der Patient zuhause und braucht eine intensive Versorgung, um Beweglichkeit und Schmerzfreiheit wieder zu erreichen.

Er nimmt: Schmerzmittel (Analgetika), evtl. ein leichtes Antidepressivum als Co-Analgetikum. Diese Maßnahmen sind in der Akutphase angebracht.

Sie werden im häuslichen Umfeld abgelöst durch Krankengymnastik (Physiotherapie), Manuelle Therapie und evtl. alternative Methoden wie Osteopathie, Shiatsu und evtl. kräuterheilkundliche Begleitung.

Emotionale & seelische Schmerzen

Es ist inzwischen wissenschaftlich erwiesen, dass emotionale und seelische Schmerzen auf demselben Weg wahrgenommen werden wie körperlicher Schmerz. Selbst das Gefühl, sich isoliert zu fühlen, greift auf genau jene Schmerzrezeptoren zurück.

Aus diesem Grund ist es wichtig, auch diese Schmerzen als körperliche Realität anzuerkennen. Hier kann meine Therapie aus osteopathischen Elementen, kombiniert mit Akupressur und Shiatsu genauso helfen wie bei Gelenkproblemen und chronischen Schmerzen.

Für wen ist die hier angebotene Schmerztherapie geeignet

  • Bei akuten und chronischen Schmerzen, z. B. nach Unfällen
  • Bei degenerativen Erkrankungen wie Arthrose/Arthritis
  • Bei rheumatischen Erkrankungen
  • Bei stressverursachten Verspannungen
  • Bei nervöser Unruhe und innerer Anspannung
  • Bei schmerzhaften Trennungsprozessen, Verlusten oder drastischen Lebensveränderungen